Die Entstehung von Leewellen kurz erklärt:

Das Fliegen in Wellenaufwinden im Mittelgebirgsraum ist noch nicht allzu lange systematisch untersucht. Erste Berichte gibt es zwar aus den 60er Jahren (Rudolf Müller 1966 –eine Welle am Elm, die wahrscheinlich am Harz ausgelöst wurde), doch mit der Sammlung und Auswertung von Flugberichten beschäftigen sich engagierte Piloten vor allem aus Aschersleben wie Karl Heinz Dannhauer und Jörg Dummann, unterstützt von Dr. Erland Lorenzen doch erst seit etwa 15 Jahren (siehe auch www.mittelgebirgsleewelle.de). Eine richtige Nutzung der Leewellen ist überhaupt erst möglich, seit die Grenzen 1989 gefallen sind und die Segelflugmöglichkeiten im Ostharz ausgebaut werden konnten.
Davon profitieren viele Piloten der Umgebung wie die folgenden Flugberichte zeigen.
Zum Verständnis die folgende Skizze: an der Wind abgewandten Seite des Berges (Lee) gibt es oberhalb einer heftigen Turbulenz (Rotor) einen hoch reichenden Aufwind, der die Flugzeuge ohne Motor in diesem Jahr auf 5000 m über dem Meeresspiegel trug.
Ein Bericht von zwei Wellenflügen im Harz: hier klicken
Weitere Informationen zur Entstehung von Leewellen gibt es hier

Skizze zu der Entstehung von Leewellen. Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Onde_orographique_r%C3%A9sonance.svg

Kategorien: Segelfliegen